Zukunft ist nicht das, was uns einfach passiert. Sie beginnt in unseren Vorstellungen, in den Bildern, die wir uns davon machen, was kommen könnte. Aber wie gehen wir bewusst mit dieser Offenheit um, statt von ihr gelähmt zu werden? Genau hier setzt Zukünftebildung an: Sie hilft uns, Zukunft nicht nur zu erwarten, sondern die Vielfalt möglicher Zukünfte aktiv mitzugestalten.
Wir haben Dr. Stefan Bergheim in Frankfurt am Main getroffen. Er ist Futures-Literacy-Experte am Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt. Seit über zehn Jahren stärkt er die Zukünftebildung in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. International bringt er sich im Zukünfte-Netzwerk der UNESCO ein. Seine Methoden verbinden solides Fachwissen mit spielerischen Elementen wie Zeichnen, Lego-Bauen und kleinen Theaterszenen.

Im Gespräch erklärt Stefan Bergheim, warum es wichtig ist, von Zukünften im Plural zu sprechen, und wie neue Zukunftsbilder neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen können. Genau dafür nutzt er die Methode der Zukünftelabore.
In diesem Interview erfährst Du:
- was ist ein Zukünftelabor und wie es abläuft,
- warum zunächst Frust und negative Erwartungen Raum bekommen müssen, bevor positive Zukunftsbilder entstehen können,
- wie wir unsere Annahmen über das Später verändern können,
- warum am Ende immer eine Entscheidung steht: Wer übernimmt jetzt was?
Außerdem geht es darum, warum Führungskräfte solche Prozesse häufig blockieren und worin sich Jugendliche von Erwachsenen unterscheiden, wenn es um Zukunftsbilder geht. Ein Thema ist auch, wie Organisationen aus diesen Bildern konkrete nächste Schritte ableiten.
Sieh Dir das Interview an und entdecke, welche Zukunftsbilder bereits in Dir wirken. Denn wer Zukünfte denkt, fängt schon an, sie zu gestalten.
Schau Dir unser Interview mit Stefan Baumann an und erfahre, wie neue innere Bilder entstehen, die uns helfen, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten, und warum wir lernen müssen, zu visionieren und zu visualisieren.
Hör Dir die zweite Staffel des Podcasts Future Skills. Innere Horizonte an und entdecke, welche Kompetenzen uns dabei unterstützen, in einer komplexen Welt handlungsfähig zu bleiben und aktiv zu positiver Veränderung beizutragen.
Auch in unserer Interviewreihe zu Futures Literacy: Gespräch mit Christina Moser. Aus diesem Interview erfährst Du, wie wir Zukunftsangst in Zukunftsmut verwandeln und Futures Literacy zu einem Werkzeug für den Alltag machen können.
Neu in der Zukünftebildung? – Webseite Zukünfte